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Stadtbezirke Berlin - so abwechslungsreich ist die Hauptstadt

In Berlin leben rund 3,6 Millionen Menschen. Damit ist Berlin die bevölkerungsreichste und mit 892 Quadratkilometern die flächengrößte Stadt Deutschlands. Während der deutschen und Berliner Teilung hieß die entsprechende Ebene der Kommunalverwaltung in Ostberlin Stadtbezirk und in Westberlin Bezirk.

Nach der deutschen Wiedervereinigung führte der Senat zunächst die zwölf westlichen Bezirke und die elf östlichen Stadtbezirke ohne Veränderung weiter, wobei sie alle als Bezirk bezeichnet wurden. Im offiziellen Sprachgebrauch heißen die umgangssprachlich als Stadtbezirke oder Bezirke bezeichneten Verwaltungseinheiten der deutschen Hauptstadt Berlin Verwaltungsbezirke.

Die heutige Aufteilung in zwölf Bezirke datiert aus dem Jahr 2001, als in den meisten Fällen zwei Bezirke miteinander vereinigt wurden. Die meisten der heutigen Bezirke tragen einen aus der Bezeichnung beider zusammengeschlossener Bezirke bestehenden Doppelnamen. Ausnahmen sind die Berliner Bezirke Spandau, Neukölln und Reinickendorf, diese wurden nicht verändert. Des Weiteren besteht der heutige Bezirk Mitte aus dem vormaligen Stadtbezirk Mitte sowie den ehemaligen Westberliner Bezirken Wedding und Tiergarten. Aus drei ehemaligen Ostberliner Stadtbezirken wurde der Bezirk Pankow gebildet, der die Bezeichnungen der ehemaligen Bezirke Prenzlauer Berg und Weißensee nicht im Namen führt. Ebenfalls nicht im Namen des neuen Bezirkes Lichtenberg geführt wird der ehemalige Ostberliner Stadtbezirk Hohenschönhausen.

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Die mit einem Doppelnamen versehenen Berliner Verwaltungsbezirke heißen Friedrichshain-Kreuzberg, Charlottenburg-Wilmersdorf, Steglitz-Zehlendorf, Tempelhof-Schöneberg, Treptow-Köpenick und Marzahn-Hellersdorf. Bei der Neubildung der Verwaltungsbezirke wurden nur in zwei Fällen ehemalige Westberliner und ehemalige Ostberliner Teile zusammengelegt, hierbei handelt es sich um die Bezirke Friedrichshain-Kreuzberg und Mitte. Der heutige Zuschnitt der Bezirke lässt die Grenzen der 1920 eingemeindeten Städte ebenso wenig erkennen wie den bis 1710 bestehenden Grenzverlauf zwischen Cölln und Berlin.

Die Hauptaufgabe der Berliner Bezirke besteht in der Durchführung von Verwaltungstätigkeiten; so befinden sich im vielen Besuchern als Sehenswürdigkeit in Berlin bekannten Rathaus Schöneberg die Meldestelle ebenso wie der Tagungssaal des Bezirksparlaments. Die Bezirke haben rechtlich gesehen nicht den Status einer Rechtskörperschaft, übernehmen gemäß der Berliner Verfassung jedoch Aufgaben der kommunalen Selbstverwaltung. Jedem Berliner Bezirk steht ein Bezirksbürgermeister vor, ihre Wahl nimmt die Bezirksverordnetenversammlung vor. Die Wahl zu den Bezirksverordnetenversammlungen der einzelnen Bezirke erfolgt zeitgleich mit der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus. Der Bezirksbürgermeister bildet gemeinsam mit vier Bezirksstadträten das Bezirksamt.

Bezirk von Berlin Einwohner Fläche in km²
Mitte 368.122 39,47
Friedrichshain-Kreuzberg 281.076 20,34
Pankow 394.816 103,07
Charlottenburg-Wilmersdorf 334.351 64,72
Spandau 238.278 91,87
Steglitz-Zehlendorf 302.535 102,56
Tempelhof-Schöneberg 345.024 53,10
Neukölln 328.045 44,93
Treptow-Köpenick 257.782 168,42
Marzahn-Hellersdorf 261.954 61,78
Lichtenberg 280.721 52,12
Reinickendorf 260.253 89,31

Quelle Stand 2016: Wikipedia

Die Berliner Einwohner empfinden sich eher als Bewohner ihres Stadtteiles oder ihres Wohnviertels als ihres Bezirkes. Die Berliner Bezirke unterhalten neben der zentralen Bezirksverwaltung auch Verwaltungsstellen in einzelnen Stadtteilen und ersparen auf diese Weise ihren Bürgern die Notwendigkeit zum Zurücklegen weiter Wege. Auch Urlauber nehmen die Bezirke in Berlin kaum wahr, zumal sie im Gegensatz zu vielen anderen Hauptstädten wie Wien und Paris nicht auf Straßenschildern angegeben werden.

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