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Wetter und Klima in Australien

Australien ist ein sehr großes Land, so dass es dort mehr als eine Klimazone gibt. Wichtig für europäische Touristen ist die Verschiebung der Jahreszeiten zwischen der Südhalbkugel und der Nordhalbkugel; das Sommerhalbjahr beginnt in Australien im November.

Eine Aufteilung in vier Jahreszeiten ist für Teilgebiete Australiens möglich, in einigen Regionen lässt sich aber nur von einer Trockenzeit und einer Regenzeit sprechen.

Viele Reiseführer teilen das Klima in Australien großflächig in drei Klimagebiete auf, wobei die Mitte des Landes durch das Wüstenklima geprägt wird. Wüstenklima bedeutet, dass sehr selten Niederschläge fallen und dass die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht groß sind, während sich Sommer und Winter weniger stark bemerkbar machen. Das Wüstenklima, in der Fachsprache wird es als arides Klima bezeichnet, umfasst den größten Teil des Landes. Der Norden Australiens liegt in der tropischen sowie in der subtropischen Klimazone.

Die Passatwinde bewirken große Hitze während der Sommermonate, die zugleich mit starken Regenfällen verbunden ist. Der Süden Australiens liegt ebenfalls in der subtropischen Klimazone, jedoch fallen auf Grund abweichender Windverhältnisse dort die meisten Niederschläge im Winterhalbjahr, während der Sommer weitgehend niederschlagsarm ist. Die Temperaturen unterscheiden sich in Südaustralien zwischen dem Sommerhalbjahr und dem Winterhalbjahr um nicht mehr als zehn Grad, so dass die Winter angenehm mild und die Sommer nicht übermäßig warm sind.

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Klimatabelle Sydney:

Monat Max. Temperatur Sonnenstunden Regentage
Januar 27 7 9
Februar 27 7 9
März 25 7 10
April 23 7 11
Mai 21 6 10
Juni 18 6 8
Juli 17 6 8
August 19 8 6
September 21 8 6
Oktober 23 8 8
November 24 8 9
Dezember 26 8 8

 

Diese sehr grobe Einteilung berücksichtigt jedoch nicht, dass auch auf der Südhalbkugel Gebirge und das Meer Einfluss auf das örtliche Klima nehmen. Besonders gut erkennbar ist das Phänomen auf Tasmanien. Während dort an der Küste das ozeanische Klima zu rauen Winden, aber dennoch relativ gleichmäßigen Temperaturen führt, lassen sich in den Höhenlagen Tasmaniens regelmäßig Schneefälle und Nachtfröste feststellen, teilweise bleibt der Schnee auch während des Frühsommers liegen. Für europäische Urlauber ungewohnt ist auch, dass sich die Wetterverhältnisse auf Tasmanien während eines Tages überdurchschnittlich stark ändern können. Eine weitere Besonderheit des tasmanischen Klimas besteht darin, dass die Niederschlagsmenge deutlich höher als auf dem australischen Festland ausfällt.

Außer in den Bergen Tasmaniens fällt im gesamten Land nur in den Australischen Alpen zuverlässig Schnee, so dass sich dort die einzigen Wintersportorte Australiens befinden. In vielen Küstenstädten sind hingegen während des gesamten Jahres Durchschnittstemperaturen im zweistelligen Bereich zu beobachten. Sydney liegt im subtropischen Klimabereich, bei einer genaueren Einteilung der Klimazonen wird die Stadt dem Gebiet des Ostseitenklimas zugerechnet. Das Ostseitenklima ist durch Meereswinde geprägt, so dass es relativ feucht ist. Die Anzahl der Regentage schwankt in Sydney monatlich zwischen sieben und zehn Tagen, wobei die meisten Niederschläge im Sommer fallen. Die Bezeichnung der vom Meer kommenden Winde als Monsun stammt eigentlich aus dem asiatischen Bereich und wird in Australien erst seit wenigen Jahren gelegentlich verwendet.

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