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Campingurlaub in Italien

Campingurlaub in Italien war für viele Urlauber in den 1960er Jahren ein Traum. Das Wirtschaftswunder sorgte für einen kleinen Wohlstand, die Sonne und die Landschaft Italiens steht bis heute für ein relativ einfach erreichbares Urlaubsziel. Reisen mit dem Auto plus Campinganhänger hatte schon immer etwas von Abenteuer und Freiheit. Heute sind die modernen Wohnmobile Richtung Italien unterwegs, um dort auf einem der zahlreichen Campingplätze abgestellt zu werden.

Camping in Italien – ein Klassiker

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Im Gegensatz zu einem Wohnanhänger bietet das Wohnmobil einen großen Vorteil: Man kann, wenn es nicht gefällt, jederzeit einen anderen Standort aufsuchen. Zu den schönsten Orten für Camping in Italien gehört für die meisten Urlauber die Adria. Sie wird ebenso gerne vom italienischen wie vom kroatischen Ufer aus entdeckt.

Auch der Gardasee steht ziemlich oben auf der Liste, gefolgt von der Toskana, dem Lago Maggiore, Sizilien, Sardinien oder Elba. Wer Städte in Italien erkunden möchte, steuert Rom an. Wer noch unabhängiger sein möchte, wählt einen Motorradanhänger für ein Wohnmobil und nimmt sein Zweirad mit auf die Reise. Es gibt sie in unterschiedlichen Ausführungen, einige davon sind auch für schwere Lasten geeignet und ein Motorroller passt nahezu immer darauf. Er gehört schon fast zu einem italienischen Lebensgefühl dazu, denkt man an die ersten Modelle einer Vespa, die bereits 1946 auf den italienischen Markt kam und ein Teil des neuen Lifestyles war.

Campingurlaub – vom Familienurlaub bis zum Abenteuer

Familien mit Kindern schätzen Campingurlaub ebenso wie naturliebende Aktivurlauber. In Italien lässt sich das ganze Jahr über Urlaub mit dem Wohnmobil machen, das Wetter ist fast durchgehend angenehm, sodass viele Aktivitäten einfach Spaß machen. Wenn es in der Nebensaison etwas kühler ist als im heißen Sommer, bieten sich in allen italienischen Regionen Sehenswürdigkeiten zum Entdecken an. Von nahezu allen Campingplätzen aus lassen sich die touristischen Highlights erkunden, dank des mitgenommenen Fahrrads oder dem motorisierten Zweirad auf dem Motorradanhänger am Campingmobil ist die Freiheit noch größer.

Hier sind einige Vorschläge für die nächste Reise:

Die Adriaküste

Die Ostküste von Italien wird von der türkisfarbenen Adria begrenzt, mehr als tausend Kilometer Sandstrände bieten viele Gelegenheit zum Camping. Hier befinden sich die Berühmtheiten Rimini oder Jesolo, Venedig oder Ravenna und laden zu einem Ausflug ein, eine willkommene Abwechslung zum Strandurlaub in Italien.

Wer nicht so gerne viel Rummel erleben möchte, findet auch in Italien im Sommer einige Orte, an denen es ruhiger zugeht. Die Amalfiküste ist beispielsweise ein solcher Ort mit einsamen Buchten oder kleinen Dörfern. Der Apennin ist nur unweit von der Adria entfernt und bietet als Gebirgslandschaft auch die Möglichkeit, eine Kletterpartie vorzunehmen.

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Die Toskana

Sanfte Hügel, Orte mit langer Geschichte und eine Reihe an kulinarischen Spezialitäten machen die Toskana zum Ziel vieler Italien-Urlauber. Florenz und Pisa sind die Städte, die besonders beliebt sind, weil sie eine Vielzahl an historischen Sehenswürdigkeiten wie den Schiefen Turm von Pisa, die David-Statue von Michelangelo und zahlreiche sakrale Gebäude vorzuweisen haben. Viele der berühmten italienischen Städte haben in der Nähe Campingplätze, die den Aufenthalt ermöglichen und die Besichtigung erleichtern.

Der Gardasee

Er war in den Nachkriegsjahren das erste Ziel vieler deutscher Campingurlauber, die sich auf den Weg in die südliche Sonne machten. Die Anreise über die Alpen war ungewohnt und schwierig, ob mit oder ohne Campinganhänger am Fahrzeug. Er ist der größte See Italiens und bietet sich selbst mit seinem klaren Wasser, den malerischen Ufern und dem angenehmen Klima an. Ein Aufenthalt hier ist nicht nur erholsam, er kann auch abenteuerlich sein, denn die Landschaft um den Gardasee bietet zahlreiche Freizeitmöglichkeiten an.

Italien ist auch heute noch das Reiseziel vieler Urlauber – ob mit Campingwagen, Wohnmobil oder nur mit dem Auto. Auch wenn es in der Hauptsaison in manchen Gassen eng werden kann, es lohnt sich, die schönen Orte zu entdecken.

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