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19 Tipps für ihren Urlaub in Chile

Chile fällt besonders wegen seiner geografischen Form auf, denn es erstreckt sich als langer schmaler Streifen von Nord nach Süd über rund 4.200 Kilometer. Die Lage am westlichen Rand von Südamerika ist auch der Grund für unterschiedliche klimatische Verhältnisse und die Einteilung in Nord-, Mittel- und Südchile.

Unterschiedliche Naturen und Landschaften

Im Norden hat Chile die höchsten Berge, aber auch die Atacama-Wüste, eines der trockensten Gebiete der Erde. In Mittelchile ist das Klima mit dem Mittelmeerraum vergleichbar, hier liegt auch die Hauptstadt des Landes, Santiago de Chile. Sie zählt rund 5,5 Millionen Einwohner und ist das Ziel vieler Touristen. Wer nach Chile reist, landet hier und besucht vielleicht auch den Seehafen Valparaiso oder den Urlaubsort Vina del Mar. Die Anwesenheit dieser Orte ist der Grund, warum Mittelchile besonders dicht besiedelt ist, im Gegensatz zum Norden oder zum Süden. In Südchile wird das Land von vorgelagerten Inseln ergänzt. Sie haben einen eher rauen Charakter, sind felsig und urtümlich. Südchile ist auch die regenreichste Region, weil der Humbolt-Meeresstrom von Süden nach Norden fließt und kaltes Antarktis-Wasser mitführt.

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Alle Regionen haben unterschiedliche Vegetationszonen und weisen eine artenreiche Flora und Fauna auf. Das aus unterschiedlichen Gründen für den Weinanbau günstige Klima sorgt dafür, dass in Chile schon seit langem Weinbau betrieben wird. Sie sind häufig ein Grund für Touristen, hierher zu reisen, aber noch mehr werden die Nationalparks oder die Weltkulturerbe-Stätten besucht.

Natürlich ist in der Hauptstadt besonders viel los und jeder Besucher kann sowohl das moderne städtische Leben als die historischen Sehenswürdigkeiten kennenlernen. Aber auch andere Städte haben ihren ganz besonderen Reiz.

Unsere Reisetipps für Chile:

  1. Santiago de Chile: Hauptstadt zwischen schneebedeckten Andengipfeln mit prachtvollem Zentrum, vielen Sehenswürdigkeiten und Museen sowie Einkaufsmöglichkeiten.
  2. Osterinsel: abgelegene vulkanische Insel in Polynesien, die zum Staatsgebiet von Chile gehört. Etliche monumentale archäologische Stätten aus dem 13. Bis 16. Jahrhundert.
  3. Nationalpark Torres del Paine: geschützter Park im chilenischen Teil von Patagonien. Hohe Berge, Gletscher, Grassteppen und lamaähnliche Guanakos.
  4. Valparaíso: sehenswerte Stadt am Pazifik rund 100 Kilometer westlich von Santiago de Chile. Bekannt ist die Stadt für ihre steilen Seilbahnen, den farbenfrohen Häusern und einem Museum mit Blick auf den Pazifik.
  5. San Pedro de Atacama: ein Ort der mitten in einer atemberaubenden Landschaft mit Wüsten, Salzpfannen, Geysire und Vulkanen liegt.
  6. Punta Arenas: sehenswerte Stadt an der Magellanstraße mit Zugang zum Atlantik und Pazifik. Von hier aus starten oft Expeditionen in die umliegende Wildnis oder in die Antarktis.
  7. Viña del Mar: mit rund 340.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt des Landes. Aufgrund seiner Lage am Pazifik ist die Stadt ein beliebter Urlaubsort.
  8. Puerto Montt: die Hafenstadt liegt mitten in einer Seenregion, die beliebte Ausflugsziele sind. Die Stadt selbst hat neben ein paar Sehenswürdigkeiten vor allem einen kunsthandwerklichen Markt und Fischspezialitäten im Hafengebiet Angelmo.
  9. Puerto Natales: eine kleine Hafenstadt im Última-Esperanza-Fjord. Sie dient oft als Ausgangsbasis für Ausflüge in den Nationalpark Torres del Paine und den Nationalpark Bernardo O’Higgins, sowie für Feuerland- und Patagonien-Touren.
  10. Puerto Varas: die Stadt liegt am Südufer des Llanquihue-Sees. Sie wird auch Rosenstadt genannt, weil rund um die Uferpromenade mehrere Rosengärten angelegt wurden.
  11. Chiloé: die chilenische Insel ist die zweitgrößte des Landes. Auf der Insel sind rund 150.000 Menschen heimisch die hauptsächlich vom Tourismus leben. Besonders interessant sind die vielen typischen Holzkirchen, die auf der Insel zu finden sind.
  12. Beagle-Kanal: der Kanal ist eine natürliche Wasserstraße, die den Atlantik mit dem Pazifik verbindet. Ein besonderes Erlebnis ist die Teilnahme an einer Bootstour auf dem Kanal.
  13. Arica: die kleine Stadt liegt im Norden Chiles am Pazifik. Die Hafenstadt hat einige Sehenswürdigkeiten zu bieten. Zudem ist sie ein beliebter Surf-Hotspot.
  14. Nationalpark Tierra del Fuego: ist der südlichste Nationalpark in Chile. Der 630 Km² große Park liegt im Südosten der Insel Feuerland. Zahlreiche Gletscher, tiefe Täler und Schluchten, Flüsse und Seen sowie Torfmoore liegen im Nationalpark.
  15. Iquique: die Hafenstadt zählt rund 190.000 Einwohner. Besonders die langen schönen Strände locken Badeurlauber nach Iquique. Auch die vielen regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen locken Touristen in die Stadt.
  16. La Serena: den Charme der fast 200.000 Einwohner zählenden Stadt macht der Kolonialstil aus. Die sehenswerte Kathedrale, die Märkte und Einkaufsstraßen, die Museen und vor allem die Strände sind bei Touristen beliebt.
  17. El Tatio: der Krater in ca. 4.280 Metern höhe ist Teil der Anden östlich der Atacama-Wüste. Von San Pedro de Atacama aus führen begehbare Wege zum Vulkankrater. Eine Badebecken mit warmem Wasser entschädigt für den Aufstieg.
  18. Antofagasta: die moderne Stadt im Norden Chiles hat rund 350.00 Einwohner. Besonders beliebt sind die beiden Stadtstrände. Aber auch Einkaufsmöglichkeiten, Museen und etliche Gastronomiebetriebe sind hier zu finden.
  19. Coyhaique: die Stadt liegt umgeben von einem Nationalpark und mehreren Naturreservaten. Zudem laden viele Seen in der unmittelbaren Umgebung von Coyhaique zu Ausflügen ein. Ein besonderes Highlight ist das Museum Museo Regional de la Patagonia. Es präsentiert die Geschichte Patagoniens mit ihrer indianischen Vergangenheit.

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Kleine Geheimtipps für Chile Besucher

Urlauber, die abseits der Massen das Land entdecken möchten, können das auch in Chile finden. In der Atacama Wüste liegt die Oase San Pedro, von der aus man Ausflüge in die Umgebung starten kann. Im Dorf können Unterkünfte gemietet werden, auch ein Museum und Gastronomie ist vorhanden.

Pucon ist ein Dorf in der Region de la Auraucania und ist der Ausgangspunkt für Trekkingtouren oder sonstige Besuche in den Nationalparks der Region. Um die schöne Seenlandschaft zu entdecken, sollte die Kleinstadt Puerto Varas am Lago Llanquihue angesteuert werden. Puerto Natales gilt als Dreh- und Angelpunkt für Ausflüge in den Nationalpark Torres del Paine und ist ein Zwischenstopp bei einer Reise in den äußersten Süden des Landes.

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