Darwin Reiseführer - Reisetipps
Darwin in Australien ist die Hauptstadt des Northern Territory Bundesstaates und zugleich auch die größte Stadt und die nördlichste Großstadt des Landes. Sie zählt mehr als 121.000 Einwohner. Seit ihrer erstmaligen Entstehung im Jahre 1869 wurde sie dreimal wieder aufgebaut, nachdem sie durch Zyklone in den Jahren 1897, 1937 und 1974 zerstört wurde.

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Durch ihre Lage gilt sie auch als das Tor nach Asien, dient aber den meisten Besuchern als Startpunkt für einen Besuch im Litchfield-Nationalpark. Nach Asien gelangt man vom Darwin International Airport, aber auch nach Ozeanien.
Darwin wurde nach Charles Darwin benannt, der zwischen 1831 und 1836 mit einem Schiff die Galápagos-Inseln bereiste. Die Benennung erfolgte durch die beiden 1839 hierher kommenden John Clements Wickham und John Lort Stokes, die auf einer Vermessungsfahrt am gleichen Punkt landeten und den Ankerpunkt Port Darwin nannten. Dreißig Jahre später wurde an der gleichen Stelle durch 135 Siedler der Ort Palmerston gegründet, der seinen Namen nach dem britischen Premierminister Lord Palmerston erhielt. Dieser Ort wurde an das australische Telegrafennetz angeschlossen und durch einige Goldfunde im Umland berühmt. Der Zulauf wurde ständig mehr und 1911 wurde Palmerston zur Hauptstadt von Northern Territory und wieder als Darwin umgetauft. Nach der Zerstörung durch den letzten Zyklopen im Jahre 1974 wurden mehr als 70% der Stadt zerstört. Vor allem die aus alten Backsteinen erbauten Häuser waren davon betroffen, mehr als 30.000 Einwohner wurden per Flugzeug aus der Stadt gebracht. Beim Wiederaufbau wurden stabilere Materialien und besondere Bautechniken verwendet.
Zu den Sehenswürdigkeiten von Darwin zählt beispielsweise das Museum Art Gallery of the Northern Territory, das eine große naturwissenschaftliche Präparatesammlung und eine Ausstellung über indigene Kunst beinhaltet. Der deutsche Emigrant Dr. Holtze hat Botanische Gärten angelegt, in denen unterschiedliche Biotope wie ein Monsunwald oder ein tropischer Regenwald für Besucher zugänglich gemacht wurden. Im Jahre 1942 wurde der Bau von Tunnelsystemen zum Schutz vor japanischen Luftangriffen begonnen, aber nie fertiggestellt. Diese werden heute als Museum über die damalige Zeit verwendet. Zahlreiche Kunstgalerien zeigen Kunstwerke der Aborigines.
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