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5 Gründe, die für einen Urlaub in Vietnam sprechen
Die Sozialistische Republik Vietnam – kurz einfach Vietnam genannt – liegt in Südostasien. Auch wenn das Land nicht zu den typischen Urlaubsländern genannt wird, hat es einige Highlights, die eine Anreise interessant machen. Mittlerweile zieht nicht nur die Kultur des Landes Urlauber an, auch die reizvolle Naturlandschaft wird gerne zum Ziel von Urlaubern genutzt.
Urlauber aus Deutschland, Österreich und der Schweiz benötigen für ihre Einreise nach Vietnam ein Visum. Dieses ist für 1-3 Monate gültig und muss auf jeden Fall vor Antritt der Reise in Händen gehalten werden. Anderenfalls wird eine Strafe erhoben, das Geld dafür könnte man während der Reise sinnvoller einsetzen. Seit 2015 ist es möglich, für die Zeit von 15 Tagen ohne Visum einzureisen und aktuell ist es auch möglich, ein sogenanntes E-Visum für Vietnam zu beantragen. Dieses hat eine Gültigkeitsdauer von bis zu 30 Tagen. Für Urlauber aus der Schweiz und Österreich gilt, dass diese vor der Abreise immer entweder ein bereits genehmigtes Visum oder einen „Approval Letter“ haben müssen um für Ihren Flug nach Vietnam einchecken zu können..
Wir haben die schönsten Reiseziele in Vietnam zusammengestellt:
1.) Hanoi – Stadt zwischen den Flüssen
Hanoi ist nicht nur die zweitgrößte Stadt in Vietnam, sondern auch die älteste aller Hauptstädte von Südostasien. Das Gründungsjahr ist nachweislich 1010, sie ist auf der Zitadelle Thang Long aufgebaut. Heute beeindruckt die Stadt, die zu einer der kulturell bedeutendsten Städte in Südostasien zählt, mit unzähligen Museen, einer historischen Altstadt sowie einem quirligen modernen Leben. Der Schildkrötenturm am Hoan Kiem See, das Ho Chi Minh Mausoleum oder der Präsidentenpalast sind nur einige der Sehenswürdigkeiten. Die beste Reisezeit liegt zwischen September und November oder im März und April. Dann ist das Wetter relativ trocken mit milden Temperaturen.
2.) Die Bucht von Halong
Die Halong-Bucht wurde 1994 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt und ist spätestens seit diesem Zeitpunkt ein interessantes touristisches Ziel. Die Vinh Ha Long, wie die Bucht vietnamesisch genannt wird, ist 1500 km² groß und befindet sich im Golf von Tonkin in der Provinz Quang Ninh. Offiziell ragen 1969 Kalkfelsen und Inseln teilweise mehrere hundert Meter hoch aus dem Meer. Die meisten der Inseln sind unbewohnt, aber es gibt viele außergewöhnliche Ideen für den Tourismus. So wurde erst im letzten Dezember in der Nähe der Bucht der Van Don International Airport eröffnet, was die Erreichbarkeit der Halong-Bucht und der Region einfacher gestaltet. Eines der schwimmenden Dörfer in der Bucht oder die Fledermausgrotte sind bei den Touristen sehr beliebt. Auf der größten der Inseln – Cat Ba – hat der Tourismus in den letzten Jahren zugenommen, sodass die Menschen hier davon leben können.
3.) Die Kaiserstadt Hue
Die Kaiserstadt Hue, die früher Phu Xuan genannt wurde, ist eine wichtige Großstadt in Vietnam und zählt rund 340.000 Einwohner. Sie liegt unweit des Meeres am Huong Giang, dem Fluss der Wohlgerüche. Hügel und Gebirgslandschaften prägen das Bild, das Bach-Ma-Biosphärenreservat, die Zitadelle mit der Verbotenen St6adt und ein großes Angebot an Hotels, Restaurants und Ausflugszielen in jeder Preisklasse sorgen für die Attraktivität der Stadt Hue.
4.) Die Urlaubsinsel Phu Quoc
Vietnam ist nicht nur ein attraktives Festland, sondern hat auch einige wunderschöne Inseln für Urlauber. Die Insel Phu Quoc befindet sich vor der Küste von Kambodscha im Golf von Thailand und wird auch von den Einheimischen als Erholungsort geschätzt. Weiße Sandstrände mit Palmen sind allgegenwärtig und der Nationalpark mit Regenwald, durch den tolle Wanderrouten führen, ist ebenfalls empfehlenswert.
5.) Das Mekongdelta
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Das Mekongdelta, das sich am unteren Ende von Vietnam befindet und seinen Namen vom Fluss Mekong erhalten hat, mündet in das Südchinesische Meer. Der Mekong mündet in ein Netz von Flussarmen, das von einer üppigen Vegetation umgeben ist. Diese Wasserlandschaft ist für Urlauber ein reizvolles Abenteuer, für die Bewohner heißt es, dass sie zum größten Teil auf dem Wasser leben, wohnen und arbeiten. Nördlich dieser Region ist das Gebiet dicht bevölkert, die Menschen leben hier von der Landwirtschaft und bauen in erster Linie Reis an. Zusätzlich erfolgt der Handel mit Fisch, tropischen Früchten, Gemüse und Kokosnüssen.
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