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So ist man auf Reisen immer online erreichbar

Der Zugriff auf die digitale Welt ist heute beim Reisen nicht mehr wegzudenken. Kein Wunder also, dass viele Reisende bei der Planung darauf achten, ob und wo sie Zugriff auf das Netz haben. Im Idealfall ist die WLAN-Verbindung kostenlos, um das zumeist ohnehin schon belastete Reise-Budget nicht noch mehr zu unter Druck zu setzen.

Natürlich dient der Urlaub zumeist der Erholung, doch das muss nicht bedeuten auf ein günstiges Netz zu verzichten. Das Internet bleibt eines der wichtigsten Werkzeuge, wenn es darum geht, Informationen abzurufen, zu kommunizieren, zu spielen oder zu arbeiten. Damit dies klappt ist es wichtig vorher zu wissen, wie die Verbindungen bestehen. Doch damit nicht genug, ist es auch noch ratsam auf sein Strommanagement zu achten.

Energie ist kostbar

Doch das WLAN ist nicht das einzige Problem, das digital-affine Reisende haben. Schließlich gilt es, wenn man unterwegs ist, auch mit seiner Energie hauszuhalten. Was für den eigenen Körper selbstverständlich ist, sollte auch für das Smartphone oder Tablet gelten. Nicht jede Anwendung frisst Strom ohne Ende. Doch Streaming-Plattformen wie YouTube mit ihren unzähligen Videos laden zum Surfen ein, benötigen jedoch viel Strom, weil enormer Datenverkehr über die Leitung fließt.

Das gilt auch für die meisten Videospiele, insbesondere für Spiele der letzten Generation mit High-End-Grafik und riesigen Welten, die es zu erkunden gilt. Anders verhält es sich mit Browsergames und den Spielautomaten in Online-Casinos, wie bei den Megaways mit ihrer innovativen Mechanik, die aufgrund ihres einfachen Spielprinzips tendenziell weniger Strom verbrauchen als das neueste Open-World-Spiel.

Dasselbe gilt für die meisten sozialen Netzwerke mit all ihren Push-Benachrichtigungen, die auf mobilen Geräten leicht ausgeschaltet werden können. Das ist vor allem für Reisende sinnvoll, denn das automatische Abrufen von Updates erfordert Energie, die im Urlaub nicht nötig ist. Es reicht schon, sich daran zu erinnern, hin und wieder einen Blick in die App zu werfen. So sollte man auch seine E-Mails managen. Eine Dauerverbindung aufrechtzuerhalten, benötigt viel Energie. Die beste WLAN-Verbindung wird nutzlos, wenn der Strom zu Ende ist.

Öffentlich Hotspots richtig nutzen

Doch zunächst will ein schnelles und günstiges WLAN gefunden werden. Dafür sind öffentliche Hotspots ideal. Sie garantieren, dass man alles, was eine Netzverbindung benötigt, schnell erledigen kann. Die Hotspots findet man nicht nur in touristischen Zentren, sondern auch in den Restaurants der Fast-Food-Ketten. Doch dieses hat oftmals seine Tücken. Der Zugriff erfolgt zumeist nach Anmeldung, diese Netzwerke sind anfällig für das Abgreifen von Daten. Wer hier surft, sollte darauf achten, keine Passwörter, Bankdaten oder sensible Daten preiszugeben.

Alternativ bieten sich die WLAN-Verbindungen im Hotel an. Viele Ketten bieten diese bereits kostenlos an, dies ist bereits bei der Buchung des Zimmers auf den jeweiligen Webseiten ersichtlich. Das Passwort erhalten die Kunden an der Rezeption und schon können sie in ihrem neuen Zuhause kostenlos surfen und arbeiten. Doch auch hier gilt es, Vorsicht walten zu lassen. Sensible Daten sollten immer verschlüsselt übertragen werden.

Prepaid-SIM-Karten helfen dabei, das Limit nicht zu überschreiten

Davon abgesehen kann man vorab bei seinem Handyprovider eigene Auslandspakete für die Internetverbindung buchen. Diese garantieren jedoch lediglich die Verbindung bis zu einem bestimmten Limit. Wer hier Kosten sparen möchte, kann sich eine Prepaid-SIM-Karte im Ausland kaufen. Diese sind fast in jedem Land erhältlich und helfen, Kosten zu sparen.

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Camper, die im eigenen Wohnwagen in den Urlaub fahren, setzten zumeist auf ihren eigenen WLAN-Router. Dieser besteht aus einem mobilen Router und einer Daten-SIM-Karte des Providers. Auch hier haben die Provider längst eigene Tarife im Programm. Ein Blick in die Liste lohnt sich. Begrenzte Datenvolumen erfordern allerdings einen sparsamen Umgang mit dem Datenverkehr. Es ist daher zu empfehlen, automatische Updates auszuschalten. Dies gilt ebenso für Synchronisierungen. Ein Blick in die Aufstellung der verbrauchten Daten hilft, die Menge im Auge zu behalten.

In Europa stellt sich dieses Problem allerdings schon seit einigen Jahren nicht mehr. Hier gilt die sogenannte Daten-Roaming-Verordnung. Die meisten Anbieter arbeiten mit der Fair-Use-Regelung, doch auch hier lohnt es sich einen Blick in die Bedingungen zu werfen, bevor der Urlaub beginnt. Vorsicht ist allerdings in Ländern geboten, die nicht Mitglieder der EU sind. Als Beispiel dient hier die Schweiz, dort gelten eigene Bedingungen. Das Land verfügt über zahlreiche beliebte Reiseregionen ist jedoch kein Mitglied der EU. Mit einer kurzen Vorbereitung stellen Reisende sicher, dass sie auch im Urlaub gut erreichbar sind.

 

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