Lima Reiseführer - Reisetipps

Die Hauptstadt von Peru in den südamerikanischen Anden heißt Lima und ist nicht nur deshalb die größte Stadt des Landes. Auf einer Fläche von 2.672,3 km² leben mehr als 7 Millionen Menschen.

Urlaub Lima

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Zusammen mit dem Ballungsraum von Lima und der Hafenstadt Callao sind es mehr als 8,5 Millionen. Die beiden Städte bilden außerdem die Metropolregion Lima und damit ist die Stadt auch zu einem wichtigen Wirtschafts- und Kulturzentrum geworden. Hier sind zahlreiche Universitäten und Hochschulen eingerichtet. Außerdem bietet Lima zahlreiche Museen und Baudenkmäler, weshalb sie 1991 zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt wurde.

Lima ist in 43 Bezirke eingeteilt worden, davon sind rund 30 zur Kernstadt gehörend. Das Stadtgebiet dehnt sich rund 60 Kilometer in Nord-Süd-Richtung aus und ca. 30 Kilometer in Ost-West-Richtung. Der Rio Chillón fließt ebenso hindurch wie der Rio Lurin, der Rio Santa Eulalia, der mit dem Hauptfluss Rio Rimac zusammenfließt. Der Name der Stadt stammt übrigens aus indigenen Wurzeln. Schon lange Zeit, bevor die Spanier ankamen, wurde Lima als das dichteste besiedelte Gebiet an der Küste von Peru bezeichnet. Der Gründer der Stadt Lima ist der Spanier Francisco Pizarro, der spanische Eroberer. Er gab ihr den Namen Ciudad de los Reyes, was übersetzt: Stadt der Könige bedeutet. Zwei Dutzend Eroberer waren hier zunächst zu Hause, sie wohnten in einfachen Hütten. Erst im Laufe der nächsten Jahrhunderte kamen immer mehr Spanier in das Land, sie gründeten 1551 im Dominikanerkloster Nuestra Señora del Rosario die erste Universität auf dem amerikanischen Kontinent.

Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts ist nicht nur die Stadt moderner geworden, sie ist auch förmlich explodiert. Jedenfalls was die Einwohnerzahl betrifft, denn Lima wuchs im Laufe der Zeit mit der Hafenstadt Callao und kleinen Fischerdörfern zusammen. Heute lassen sich in Lima viele Museen und Ausstellungszentren finden, die über Archäologie oder die Gesellschaft und die Rolle der Religion im Land berichten. Auch ein Goldmuseum ist zu finden, in dem historische Funde gezeigt werden.

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