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Reisen abseits der Massen - Wie gelingt es 2018?

Gerade in den vergangenen Monaten wurde das Problem des Massentourismus immer wieder in den Vordergrund gedrängt. In der Tat gibt es zahlreiche Reiseziele, die übervölkert sind und in dieser Verfassung keine ideale Grundlage für den eigenen Aufenthalt liefern. Auf der einen Seite besteht die Gefahr, in der Menge der Touristen den Blick für die Schönheit des Orts zu verlieren. Auf der anderen Seite kann es vorkommen, dass die eigene Abwesenheit als Signal des Protests wahrgenommen werden soll. Doch worauf ist zu achten, um nicht mehr mit dieser Art des Reisens in Kontakt zu kommen?

In der Tat ist es nicht leicht, auf diese dringliche Frage eine einfache Antwort zu finden. Grundsätzlich ist es von der Saison abhängig, wo ein großes Gedränge unterschiedlicher Touristen befürchtet werden muss. Selbst Städte wie Venedig, die ihr Ächzen unter der Last des Tourismus immer wieder an die Öffentlichkeit tragen, sind in der Nebensaison kein schlechtes Ziel. Es ist also eine individuelle Betrachtung der Lage notwendig, um selbst erkennen zu können, wo sich die Reise lohnt.

Sardinien befreit erleben

Sardinien verfügt über unterschiedliche Eigenschaften, die die Insel vor dem Massentourismus bewahren. Einerseits ist es für Reisende mit dem Auto notwendig, durch eine Fähre auf die Insel überzusetzen. Günstige Angebote sind auf www.ok-ferry.de zu finden. Andererseits verfügt Sardinien über keinen großen internationalen Flughafen. Wer nicht von der Schönheit des Ortes weiß, stößt damit eher durch Zufall auf die Idee, dort Urlaub zu machen. Unter dem Strich sorgt dies für einen geringeren Andrang, der eine gute Grundlage für den eigenen Aufenthalt vor Ort darstellt. Es lohnt sich in jedem Fall, auch diese Seite Italiens für sich zu entdecken. Klassische touristische Zentren, wie sie in diesen Tagen zum Beispiel von Venedig, Rom oder Florenz verkörpert werden, finden so ihren gelungenen Gegenpol.

Muss es der Badeurlaub sein?

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Auch die eigene Einstellung gegenüber dem Reisen kann dazu beitragen, dass die Flucht vor den Touristenmassen gelingt. Vielleicht ist es gar nicht immer notwendig, Strandurlaub in den Ländern des Südens zu machen und sich dafür die besten Wochen der Hauptsaison herauszusuchen. In sehr vielen Fällen bietet sich die Gelegenheit, auch abseits dieser stark bevölkerten Zeit ein ruhiges Plätzchen zu finden. Anstatt der Beschäftigung mit den verschiedenen Stränden und Seen ist es dann möglich, eine Wanderung in die Berge anzutreten. In der Summe sollte es in jedem Fall möglich sein, der eigenen Reise eine besondere Note zu verleihen, ohne sich dabei der Meinung der Masse anzuschließen und damit in ihren Strudel zu geraten.

Eine Frage der Zukunft

Auch in Zukunft werden wir uns wohl noch sehr häufig mit genau diesem Problem befassen. Schließlich erlebt der Tourismus vor allem auf der Grundlage der aktuell starken Konjunktur eine Hochphase. Mit der stetig weiter steigenden Weltbevölkerung und den weit verbreiteten wirtschaftlichen Fähigkeiten, das eigene Land für eine Reise zu verlassen, wird sich keine Kehrtwende in dieser Frage anbahnen. Allein die Veränderung des eigenen Umgangs ist so ein probates Mittel, um auch abseits der vielen Touristen im gewünschten Sinne entspannen zu können.

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