Brescia Reiseführer - Reisetipps
Brescia befindet sich in Norditalien, etwa in der Mitte. Es ist die zweitgrößte Stadt der Lombardei und die Hauptstadt der Provinz Brescia. Die Stadt Brescia und die Umgebung ist die drittgrößte Industrieregion in Italien. Brescia hat eine Fläche von etwa 90 km² und rund 191.000 Einwohner.

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In Brescia siedelten die Cenomanen, ein keltischer Volksstamm, bevor die Stadt im Jahre 225 vor Christus an die Römer ging. Attila plünderte Brescia im Jahre 452. Unter der Herrschaft der Langobarden war es Sitz eines Herzogtums. Später beherrschten die Karolinger die Stadt. Unter Königin Ansa wurde das Kloster San Salvatore gegründet. Brescia war ab 1167 aktives Mitglied des Lombardischen Städtebundes, wurde jedoch 1426 Teil der Republik Venedig. Im Jahre 1797 kam es unter österreichische Herrschaft. Unter Giuseppe Garibaldi wurde Brescia im Jahre 1859 Teil Italiens.
Das Zentrum von Brescia mit seinen Sehenswürdigkeiten lässt sich bequem im Rahmen eines Stadtrundgangs erkunden. Teile des Römischen Zentrums sind noch heute an den rechtwinklig aufeinander zulaufenden Straßen zu erkennen. Reste des Kapitolischen Tempels können noch als Ruinen besichtigt werden. Der Tempel stammt aus dem Jahre 74 nach Christus und wurde unter Kaiser Vespasian errichtet.
Der Domplatz verfügte einst über drei Monumentalbauten im romanischen Stil. Mit dem Bau des Neuen Doms anstelle der Sommerkathedrale wurde im Jahre 1604 begonnen. Erst im Jahre 1825 wurde der Bau im barocken Stil fertiggestellt. Der Dom mit einer Kalksteinfassade ist von einer Kuppel aus Kupferplatten, die sich in acht Segmente unterteilt, gekrönt. Neben dem Dom befindet sich die Winterkathedrale, eine Rotunde im romanischen Stil, die im 12. Jahrhundert errichtet wurde. Sie verfügt über gotische Bischofsgräber. Der Regierungspalast Broletto stammt aus dem 12. Jahrhundert und diente als Rathaus.
Der schönste Platz der Stadt ist die Piazza della Loggia, mit dem Loggia-Gebäude, einem Palast, der als Regierungssitz diente und von 1492 bis 1570 errichtet wurde. Zwei Häuser aus dem 15. und 16. Jahrhundert bilden die Monti di Pieta. Beide Gebäude sind durch einen Bogen miteinander verbunden. Eine weitere Attraktion des Platzes ist der Säulengang, an dem sich eine astronomische Uhr aus dem 16. Jahrhundert befindet.
Die Kirche Santa Marita della Carita ist nur eine unter zahlreichen Kirchen in Brescia, vielleicht aber die schönste. Sie stammt aus dem 16. Jahrhundert und wurde im Jahre 1640 noch einmal neu erbaut. Sie verfügt über Stuckarbeiten und Fresken und einen imposanten Altar.
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